27.02.2004
Berlin, SOUNDLABOR
Konzertbericht
Einen ungewöhnlichen Abend sollte die Band heute erleben. Fünf Stunden vor
Abfahrt kam von Tom die Hiobsbotschaft:"Bin krank, liege mit Fieber im Bett,
Auftritt unmöglich"!!!!
Was tun? Guter Rat war jetzt teuer. Viele Telefonate zwischen Kai, Peter und
Daniel brachten DEN Entschluss: WIR SPIELEN TROTZDEM! Peter soll Schlagzeug
spielen.
Mit Sammy im Gepäck ging es dann um 16:00 Uhr gen Berlin. Die Band war gut
gelaunt, und sehr gespannt wie das zu dritt funktionieren soll.
Um 21:00 Uhr haben wir die Bühne als Opener betreten. Nach dem ersten Song
trat Peter ans Mikro und erklärte den Leuten warum die Band nur zu dritt
hier steht, und bat um Verständniss und Toleranz.
Was nun kam war, wie Sammy später meinte, ein ungewöhnlicher Abend. Peter
gab sein Bestes, was leider sich als nicht allzu viel entpuppte. Nach dem
dritten Song wurde es dann richtig spaßig. Komischerweise gefiel dem
Berliner Publikum das Konzert, sie gingen ab wie nix gutes. Und das obwohl
sich die Band auf einem musikalischen Niveau einer Schülerband in der
vierten Klasse befand.
Die neuen Songs wurden richtig geil aufgenommen, besonders "Monsters"
entwickelte sich genauso wie man es sich erhofft hatte. Peter konnte sich
bei seinen Ansagen wieder voll entfalten, das Publikum machte alles mit.
Leider fehlte Tom als genialer Partner bei den Ansagen. Das er als Drummer
an allen Ecken und Kanten gefehlt hat, braucht nicht erwähnt zu werden, weil
selbstredend.
Das Highlight des Abends war allerdings Daniel. Er fiel doch glatt von der
Bühne. Und das mitten in einem Song. Profi wie er ist hat er bei tosendem
Applaus und Jubel weiter gespielt.
Nach 35 Minuten war das Konzert zu Ende. Es wurden einige Songs von der
Setlist gestrichen. Die wollte dann doch niemand den Leuten mit Peter am
Schlagzeug zumuten.
Vielen Dank an Palp und dem Berliner Publikum für diesen ungewöhnlichen
Abend. Bestimmt kommen wir in voller Besetzung nochmal ins Soundlabor.
Peter P.