25.01.2005
Braunschweig, Meier Music Hall
Konzertbericht
Meier, Teil 3. Nach 1996 und 2002. Doch diesmal waren wir die einzige Band
an dem Abend, quasi der Haupt Act. Kai und ich fuhren ganz umweltbewusst mit
der Straßenbahn zum Meier. Der Rest trudelte mit dem Auto ein. Tom und unser
Lieblingsroadie Nils hatten das ganze Equipment an Bord. Wir hatten zwei
Stunden Zeit für Aufbau und Soundcheck. Das reicht für gewöhnlich für uns.
Wir sind da immer sehr pflegeleicht. Natürlich täuschen wir uns da immer,
während der Show ändert sich der Sound auf der Bühne immer irgendwie,
und man kommt dann teilweise in Schwierigkeiten.
Gespannt haben wir auf den Einlass gewartet, was wird uns heute erwarten,
wie viel Leute kommen? Trotz des Wetters (Schnee und Eisglätte) und einem
Wochentag war es dann doch relativ voll. Weltpremiere: STD erstmals so gut
wie unplugged. OK, Gitarre und Bass wurden abgenommen, und ich habe auf
einem Keyboard gespielt. Allerdings habe ich nur Sounds verwendet, die es
auch ohne Strom gibt (Piano, Akkordeon). Die Songs kamen sogar richtig gut
an, hinterher habe ich 'ne Menge Komplimente bekommen. Es hat Spaß gemacht,
war aber bestimmt eine einmalige Sache.
Für unseren Krach-Part haben wir uns diesmal als 80er Jahre Metalband
verkleidet.
Schön mit Perücken, Leggins und was da so dazu gehört. Man ist bei uns eben
nie sicher was passiert. Das Publikum war anscheinend auch etwas irritiert,
es brauchte diesmal länger als sonst um mitzugehen. Mitten im Gig dann die
zweite Premiere: Kai's Verstärker kackt mitten bei "Heul doch" ab!!! Das hatte
ich in der ganzen Zeit noch nie erlebt, 'ne gerissene Saite ok, aber das!
Toll,
was nun? Ich entschied mich das Publikum mit singen von "The Lion sleep" zu
unterhalten. Zum Glück haben auch alle mitgesungen. Nach ein paar anderen
dahin gestolperten Reimen war zum Glück der Verstärker wieder i.O. und es
konnte
weiter gehen. Das sollte aber nicht der einzige Zwischenfall gewesen sein.
Daniel hatte anscheinend keinen guten Tag erwischt. Man konnte doch den einen
oder anderen Patzer vernehmen :-(
Trotz allem wollte das Publikum noch eine Zugabe. Zum ersten Mal haben wir uns
selbst gecovert. Dank "The Twang" haben wir "Brand new life" in einer
Countryversion
gespielt. Zugegeben, beim proben war es besser, aber es war schon witzig.
Zusammengefasst war es leider nur ein durchschnittliches Konzert von uns.
OK, es tat niemanden weh (hoffe ich), aber wir können das besser (s. Musikum).
Doch das zu beweisen liegt an uns demnächst?????
Peter